Aktuelles & Veranstaltungen

 

 Januar 2018

 

 

Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus

 

Bundespräsident Roman Herzog hat 1996 den 27. Januar zum Gedenktag für die Opfer nationalsozialistischer Gewalt ausgerufen.Aus diesem Anlass lädt ein vielfältig besetzter Vorbereitungskreis zu einer Reihe von Veranstaltungen in die Christuskirche ein. 

Mittwoch, 24. Januar 2018, 20:00 Uhr | Saal der Christuskirche (Lohmühlestraße 53)

 

Von emphatischer Zustimmung zu selektiver Widerständigkeit.

Das evangelische Württemberg 1933 bis 1945

Vortrag zum Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 1945

Als „einseitige und riskante Beziehung ungleicher Partner mit fatalem Ausgang“ wurde die Begegnung von Nationalsozialismus und Protestantismus jüngst von einem der renommiertesten Forscher zu dieser Thematik charakterisiert (Manfred Gailus). Zwischen seiner Einschätzung und der heroischen Erzählung des Kirchenkampfes, die als kirchennahes Geschichtsbild in der unmittelbaren Nachkriegszeit dominierte, liegen Welten.

In dem Vortrag soll versucht werden, unter Berücksichtigung des evangelischen Reutlingens zu einer differenzierten Bewertung der hochkomplexen, widersprüchlichen Geschichte der evangelischen Kirche im Dritten Reich zu gelangen – von der weithin emphatischen Zustimmung des Jahres 1933 bis zur Deutung der eigenen Geschichte nach 1945.

Referent: PD Dr. Norbert Haag, Stuttgart. Der Leiter des Landeskirchlichen Archivs Stuttgart und Vorsitzender des Vereins für Württembergische Kirchengeschichte trat vielfach mit regionalkirchengeschichtlichen Arbeiten und Einzelstudien zur Kirche in der NS-Zeit hervor.

Veranstalter: Reutlinger Geschichtsverein in Zusammenarbeit mit der Ev. Kirchengemeinde Reutlingen West – Betzingen. 

 

 

Samstag, 27. Januar 2018, ab 17:00 Uhr | Christuskirche (Lohmühlestr. 30)

 

Tag der Opfer des Nationalsozialismus

 

Gedenkfeier - Gottesdienst - Ausstellung - Filmvorführung

17:00 Uhr - Gemeindesaal der Christuskirche:
Gedenkfeier mit Musik, Kerzenlicht, Gedanken und Erinnerungen werden die Feier prägen. Unter dem Thema „Leben achten und schützen - Zwischen Resignation und Widerstand - die Gustav-Werner-Stiftung in der Zeit des Nationalsozialismus“ wird die Haltung des diakonischen Trägers Gustav Werner Stiftung während dieser Zeit betrachtet.

Dazu gibt es am 24.1.2018, 20 Uhr, im Saal der Christuskirche einen einführenden Vortrag von Dr. Norbert Haag, Stuttgart, mit dem Titel:  „Von emphatischer Zustimmung zu selektiver Widerständigkeit. Das evangelische Württemberg 1933 bis 1945“.

18:00 Uhr - Christuskirche:
Samstagabendgottesdienst zum Thema

19:00 Uhr - Gemeindesaal der Christuskirche:
Kurzfilm „Unnütze Esser“ (mit Aussprache) - der neue Dokumentarfilm von Moritz Jakobi zur Euthanasie an Kindern in der Zeit des Nationalsozialismus

Die Gedenkfeier wird gestaltet von der Evangelischen und Katholischen Gesamtkirchengemeinde Reutlingen, ACK Reutlingen, BruderhausDiakonie, Diakonieverband und Caritaszentrum Reutlingen, Reutlinger Geschichtsverein, LWV Eingliederungshilfe Rappertshofen.
Ansprechpartner und Gastgeber für die Christuskirche ist Pfarrer Martin Burgenmeister.

 

November - Dezember 2017

 

 

Friedensgebet der Religionen

 

Ab 6. November bis 18. Dezember findet wieder jeden Montag das wöchentliche Friedensgebet der Religionen statt. Immer um 18.30 Uhr am Baum der Religionen neben der Reutlinger Stadthalle. Der Gesprächskreis Religionen lädt ein.

 

Bei jedem Friedensgebet der Religionen werden von verschiedenen Kirchen und Religionsgemeinschaften in der eigenen Tradition nacheinander Gebete für den Frieden vorgetragen und übersetzt. Es beten Vertreter der jüdischen Gemeinde, der christlichen Kirchen, der Moscheevereine und der Baha´i-Gemeinde.

Bitte eine Kerze mitbringen!

Kontakt: Evangelische Bildung - www.evang-bildung-reutlingen.de

 

 

 

 

 

 

 

9.11.2017

 

„Zwischen Hoffnung und Verzweiflung - der Leidensweg der Reutlinger Familie Maier“

 

 

Gedenkfeier zur Reichspogromnacht

 

Traditionell lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Reutlingen (ACK) in Kooperation mit der Stadt Reutlingen und der jüdischen Gemeinde am 9. November, um 18.30 Uhr in die Marienkirche zu einer Gedenkstunde zur Reichspogromnacht. Das Thema „Zwischen Hoffnung und Verzweiflung - der Leidensweg der Reutlinger Familie Maier“ entfalten Schülerinnen und Schüler vom HAP-Grieshaber-Gymnasium mit den sie begleitenden Lehrerinnen und Lehrern. Grundlage für die inhaltliche Gestaltung der Gedenkfeier sind Passagen aus hinterlassenen Briefen von Bea Maier. Für die Jugendlichen ist es immer wieder ein eindrückliches Erlebnis, sich mit der Vergangenheit zu befassen, und Anreiz, mit Empathie und Courage ganz bewusst heutigem Antisemitismus und fremdenfeindlicher Hetze zu widerstehen.
Julia und Maria Lerner von der Israelitischen Religions¬gemeinschaft werden wieder musikalisch mitwirken.
Den Abschluss bildet ein Lichterzug zur Gedenktafel an der Außenwand des Königsbronner Hofes gegenüber der Stadtbibliothek. Dort werden – wie in den vergangenen Jahren – von Joseph Rothschild jüdische Gebete gesprochen. Abschließend werden Kerzen aufgestellt und Blumen an der Gedenktafel niedergelegt. 

 

 

 

 

 

 

30. Novemeber 2017

 

Blickwechsel 2017 - Bild des Monats extra


"Blickwechsel" ist eine Veranstaltungsreihe in Kooperation von Städtischem Kunstmuseum Spendhaus und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Reutlingen. An vier Donnerstagabenden – dem traditionellen Termin für Bild des Monats im Gespräch – treten Kunstwissenschaftler aus dem Spendhaus und Reutlinger Theologen in einen Dialog über ausgewählte Kunstwerke aus der Sammlung des Museums. Vor den Originalbildern bringen sie ihre jeweilige Sichtweise unter Beteiligung des Publikums zur Sprache. Musikalische Beiträge verschiedener Künstler aus Stadt und Region umrahmen die Abende.

Den Kooperationspartnern geht es – im Kontext von Ausstellungen eher ungewöhnlich – darum, mit existenziellen Fragen und Themen auf vertraute oder unbekannte Werke der modernen und der zeitgenössischen Kunst zuzugehen. Dabei werden sowohl solche Kunstwerke befragt, die auf die traditionelle christliche Ikonographie zurückgreifen, als auch solche, die die bleibenden großen Themen mit einem eigenen individuellen Repertoire an Bildern und Formen behandeln.

 

Ort: Städt. Kunstmuseum Spendhaus, Spendhausstr. 4, Reutlingen
Termin: Donnerstag, 30. November, 18 Uhr

Zeiten(w)ende - HAP Grieshaber, Weltgericht, 1970


Prof. Dr. Jörg Barthel, Professur für Altes Testament, Theologische Hochschule Reutlingen
Martina Köser-Rudolph, stellvertretende Museumsleiterin, Kunstmuseum Spendhaus
Thomas Lambeck (Violoncello)


  

13.9.2017

ACK-Podium zur Bundestagswahl

Kandidat*innen am 13.9. im Gespräch mit den Kirchen

Wie immer vor Wahlen lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Reutlingen die Kandidatinnen und Kandidaten zum Gespräch.
Schwerpunktmäßig geht es um die Themen:
- "Spalten oder Teilen" - Wie viel Solidarität braucht unsere Gesellschaft?
- "Partner oder Störfaktor" - Welche Bedeutung haben die Kirchen für die Politik?
Impulse dazu geben Dr. Stefan Meißner (Kath. Kirche) und Christoph Klaiber (Evang.-meth. Kirche).
Zugesagt für das Podium haben die Bundestagskandidatinnen und -kandidaten der parlamentarischen Parteien. Die Gesprächsrunde moderiert Günter Mahler (Baptisten).